Sprechstunde

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Arbeitsschwerpunkte

Politische Philosophie
Interkulturelle Kommunikation
Religionspolitologie
Religionsphilosophie

LEHRE
an der Universität Duisburg-Essen / Institut für Politikwissenschaft

WINTERSEMESTER 2012/13

POLITIKWISSENSCHAFTPOLITIKWISSENSCHAFT

Infolge der Lektüre sowie der Diskussion ausgewählter Textabschnitte geschieht die Annährung an zentrale politikwissenschaftliche Topoi wie z.B. „Herrschaft bzw. Regierung“, „Demokratie“, „Legitimität“, „Souveränität“, „Repräsentation“, „Konstitutionalismus“ und „Kontraktionalismus“, aber auch politikphilosophische Fundamentalthemen wie z.B. die „gute Ordnung“, das „glückliche Leben“ sowie vor allem „Gerechtigkeit“.

Inhaltliche Bezugspunkte der Lehreinheit bilden folgende Fragen:
Was ist Politik? Was ist Wissenschaft? Was soll (kann, will) Politikwissenschaft?

Neben dem unabdingbaren – mehrfachen – individuellen Textstudium, ist der schnelle Übergang zur Gruppenarbeit im Seminar vorgesehen. Hier sollten Themen und Texte in der jeweiligen Kleingruppe so aufbreitet werden, daß sie wechselseitig den je übrigen Seminarteilnehmern präsentiert werden können. Bereits nach dem ersten Drittel der Lehreinheit ist die Themenfindung für die, das Einführungsseminar abschließende, Hausarbeit zu beginnen. Die mündliche Mitarbeit wird – sowohl quantitativ wie qualitativ – in die Endbenotung einfließen.

WINTERSEMESTER 2011/12

EINFÜHRUNG IN DAS WISSENSCHAFTLICHE ARBEITEN

Gegenstand des Seminars ist die Vermittlung der Arbeitstechnik der Politikwissenschaft, dazu gehören: Analysieren und definieren aber auch exzerpieren, präsentieren, recherchieren und die Hypothesenbildung und nicht zuletzt lesen und schreiben.
Diese Techniken sollen durch den inhaltlichen Fokus des Seminars, die Herausarbeitung und den Umgang mit sogenannten Hochwertvokabeln der Politikwissenschaft, vermittelt werden. Dabei handelt es sich u.a. um Begriffe wie: „Macht“, „Herrschaft bzw. Regierung“, „Demokratie“, „Legitimität“, „Souveränität“, „Gewaltenteilung“, „Legitimation“ und „Gerechtigkeit“.
Dabei sollen diese Hochwertvokabeln durch die Lektüre ausgewählter Kapitel zweier Klassiker der politikwissenschaftlichen Literatur erschlossen werden. Für dieses Seminar wurde einerseits der Leviathan von Thomas Hobbes und andererseits die Zweite Abhandlung über die Regierung von John Locke ausgewählt. Im Rahmen dieser vertragstheoretischen Werke sollen die Konzeptionen der „Ursachen, der Erzeugung und der Definition des Staates“ bis hin zu den „Zielen der politischen Gesellschaft und der Regierung“ kontrastierend erörtert werden. Dabei sollen die erkennbar bestehenden Entwicklungslinien in der politischen Philosophie der Moderne: vom untertänigen Dasein unter dem Schutz eines allmächtigen Leviathan, dem „sterblichen Gott“, hin zu einem bürgerlichen Emanzipationsprogramm der Erhaltung und Entfaltung des selbstbewussten Individuums, gegründet auf Privateigentum, Gewaltenteilung sowie einem notfalls revolutionierendem Widerstandsrecht herausgearbeitet werden.

SOMMERSEMESTER 2011

DEMOKRATIE- UND PARLAMENTARISMUSTHEORIE IM SPIEGEL AKTUELLER PROBLEME PARLAMENTARISCH-DEMOKRATISCHER LEGITIMITÄT (II)

Fortsetzung aus dem Wintersemester 2010/11: Im ersten Semester werden theoretische Positionen von z.B. Heinrich Triepel, Hans Kelsen, Gerhard Leibholz, Max Weber und Carl Schmitt erörtert. Die Studierenden sind angehalten, parallel Textexzerpte anzufertigen um auch im folgenden Semester auf die jeweiligen Thesen zurückzugreifen. Zwischen den Semestern sind thematische Operationalisierungen sowie erste Schwerpunktsetzungen im Hinblick auf Fragefelder sowie Forschungshypothesen durch die Studierenden in Kleingruppen vorzunehmen. Im zweiten Semester sollen die diesbezüglichen Kenntnisse der grundlegenden Elemente der Parlamentarismustheorie zu einem entsprechenden Fragebogen erarbeitet werden, der an zu akquirierende Experten – hier kommunal- oder landesparlamentarische Mandatsträger – zu richten ist. In einem abschließenden Forschungsbericht sollte infolge einer deskriptiv-analytischen Auseinandersetzung zweier einschlägiger Theoretiker, mit entsprechendem Bezug auf die Fragefelder des Erhebungsinstruments, ein je individueller parlamentarismustheoretischer Standpunkt formuliert werden.

WINTERSEMESTER 2010/11

1)
DEMOKRATIE- UND PARLAMENTARISMUSTHEORIE IM SPIEGEL AKTUELLER PROBLEME PARLAMENARISCH-DEMOKRATISCHER LEGITIMITÄT (I)

Im ersten Semester werden theoretische Positionen von z.B. Heinrich Triepel, Hans Kelsen, Gerhard Leibholz, Max Weber und Carl Schmitt erörtert. Die Studierenden sind angehalten, parallel Textexzerpte anzufertigen um auch im folgenden Semester auf die jeweiligen Thesen zurückzugreifen. Zwischen den Semestern sind thematische Operationalisierungen sowie erste Schwerpunktsetzungen im Hinblick auf Fragefelder sowie Forschungshypothesen durch die Studierenden in Kleingruppen vorzunehmen. Im zweiten Semester sollen die diesbezüglichen Kenntnisse der grundlegenden Elemente der Parlamentarismustheorie zu einem entsprechenden Fragebogen erarbeitet werden, der an zu akquirierende Experten – hier kommunal- oder landesparlamentarische Mandatsträger – zu richten ist. In einem abschließenden Forschungsbericht sollte infolge einer deskriptiv-analytischen Auseinandersetzung zweier einschlägiger Theoretiker, mit entsprechendem Bezug auf die Fragefelder des Erhebungsinstruments, ein je individueller parlamentarismustheoretischer Standpunkt formuliert werden.

2)
POLITIKWISSENSCHAFTPOLITIKWISSENSCHAFT

Infolge der Lektüre sowie der Diskussion ausgewählter Textabschnitte geschieht die Annährung an zentrale politikwissenschaftliche Topoi wie z.B. „Herrschaft bzw. Regierung“, „Demokratie“, „Legitimität“, „Souveränität“, „Gewaltenteilung“, „Konstitutionalismus“ und „Kontraktionalismus“, aber auch politikphilosophische Fundamentalthemen wie z.B. die „gute Ordnung“, das „glückliche Leben“ und „Gerechtigkeit“. Geplant ist darüber hinaus ein Exkurs in die politische Anthropologie.
Inhaltliche Bezugspunkte der Lehreinheit bilden folgende Fragen:
Was ist Politik? Was ist Wissenschaft? Was soll (kann, will) Politikwissenschaft?
Neben dem unabdingbaren – mehrfachen – individuellen Textstudium, ist der schnelle Übergang zur Gruppenarbeit im Seminar vorgesehen. Hier sollten Themen und Texte in der jeweiligen Kleingruppe so aufbreitet werden, daß sie wechselseitig den je übrigen Seminarteilnehmern präsentiert werden können. Bereits nach dem ersten Drittel der Lehreinheit ist die Themenfindung für die, das Einführungsseminar abschließende, Hausarbeit zu beginnen. Die mündliche Mitarbeit wird – sowohl quantitativ wie qualitativ – in die Endbenotung einfließen.

WINTERSEMESTER 2009/2010

LEGITIMITÄT UND FUNKTIONALITÄT – Grundlegende und gegenwärtige Elemente der Parlamentarismustheorie“ (Zum Demokratie- und Parlamentarismusverständnis nordrhein-westfälischer Parlamentarier) (II)

Im ersten Semester werden theoretische Positionen von z.B. Schumpeter, Kelsen, Leibholz, Weber und Schmitt – ergänzt um ein Kompendium aktueller Analysen – erörtert. Zwischen den Semestern sind thematische Operationalisierungen sowie eine Schwerpunktsetzung, orientiert an Grundgesetz wie Parteiengesetz, durch die Studierenden in Kleingruppen vorzunehmen. Im zweiten Semester sollen die diesbezüglichen Erkenntnisse zu einem entsprechenden Fragebogen erarbeitet werden, der an zu akquirierende (Landes-)Parlamentarier zu richten ist. Im Vordergrund steht dabei die reflexive Bearbeitung eines politiktheoretischen Kernthemas mit Blick auf eine anwendungsbezogene Weiterverwertung im Sinne sozialwissenschaftlicher Operationalisierung. In einem abschließenden Forschungsbericht sollte schließlich ein je individueller parlamentarismustheoretischer Standpunkt erarbeitet und begründend formuliert werden. Zu Seminarbeginn werden ein detaillierter Seminarverlaufsplan sowie eine Textsammlung zum Selbstkostenpreis im Kopierladen an der Finkenstrasse bereitgestellt.
BESONDERER HINWEIS: Für dieses Lehrmodul wird den Dozierenden dankenswerterweise eine Studentische Hilfskraft finanziert. Studierende, die an diesem Seminar teilnehmen und Interesse an der Stelle (voraussichtlich 6h pro Woche) haben, mögen sich bitte via eMail (die üblichen Informationen!) ab sofort an mich wenden.

Dienstags, 16-18 Uhr, LD 102

SOMMERSEMESTER 2009

PARLAMENTARIER UND PARLAMENTARISMUSKRITIK – Demokratie- und Parlamentarismusverständnis Duisburger Kommunalpolitiker im Spiegel aktueller Probleme parlamentarisch-demokratischer Legitimität’ Teil II

Fortsetzung des Lehrforschungsprojektes aus dem WS 2008/2009. mittwochs, 18-20h,s.t.(!), LK 051 Keine Neuanmeldungen möglich, Sprechstunde nach Vereinbarung

WINTERSEMESTER 2008/09

PARLAMENTARIER UND PARLAMENTARISMUSKRITIK – Demokratie- und Parlamentarismusverständnis Duisburger Kommunalpolitiker im Spiegel aktueller Probleme parlamentarisch-demokratischer Legitimität

A: GEGENSTAND:
Aussagen in Verfassung und Parteiengesetz [SOLL]
Parlamentarismuskritische Debatte [ANGELPUNKT]
Ausgewählte Parteiprogramme / Parteitagsreden / Politikerinterviews (Kenntnisstand und Interpretationsvariationen in der „politischen Klasse“) [IST]

B: EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK:
Entwicklung von Untersuchungsleitlinien und Fokussierung der Thematik u. a. aufgrund der exemplarischen Parlamentarismuskritik von H. H. von Arnim (am aktuellen Beispiel der Deutschlandakte), die in folgenden Punkten kulminiert:
Parteiendemokratie ohne innerparteiliche Demokratie?
Souveränität der „politischen Klasse“ statt Volkssouveränität?
Im öffentlichen oder im eigenen Interesse?
Nur die Wahl bereits (aus)gewählter Abgeordneter?
Camouflage durch Berufspolitiker?
„Institutionenverfälschung“ und der „Auszug der Politik aus den Institutionen“
„Die Medien“ – „Vierte Gewalt oder Magd der Politik“ (U. v. Alemann)?
Direkte oder repräsentative Demokratie?

C: VORGEHENSWEISE:
Fragestellung, Definitionen und Hypothesen infolge von Recherche, Lektüre und Exzerpierung
Operationalisierung bzw. Indikatorenentwicklung zur Inhaltsanalyse
Klärung der Praktikabilität (insbesondere Akquisition der Interviewpartner)
Fragebogenentwicklung zur Erhebung der Politikereinstellungen im Rahmen von Experteninterviews; Klärung der Dimensionen und Implikationen der Begrifflichkeiten, Berücksichtigung soziodemographischer Faktoren im Hinblick auf die zu Befragenden
Im Anschluß an die (persönlich-mündliche) Befragung, Auswertung und Feststellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden innerhalb des Parteienspektrums (Korrelative Methode)
Abschließend: Bestätigung, Relativierung oder Widerlegung etablierter Parlamentarismuskritik sowie Formulierung eigener Standpunkte zur Parlamentarismusdebatte im Rahmen des Forschungsberichts

SOMMERSEMESTER 2008

+VON DER SICHERHEIT DES UNTERTANEN ZUR FREIHEIT DES BÜRGERS:
THOMAS HOBBES UND JOHN LOCKE+

Gegenstand des Seminars sind vertragstheoretische Begründungsmodelle, die im Rahmen der Konzeptionen der „Ursachen, der Erzeugung und der Definition des Staates“ bis hin zu den „Zielen der politischen Gesellschaft und der Regierung“ erörtert werden. Die hier exponierten Modelle von Herrschaftslegitimation oszillieren im Spannungsfeld totalitärer und liberaler Konstitution. Erkennbar bestehen Entwicklungslinien in der politischen Philosophie der Moderne: vom untertänigen Dasein unter dem Schutz eines allmächtigen Leviathan, dem „sterblichen Gott“, hin zu einem bürgerlichen Emanzipationsprogramm der Erhaltung und Entfaltung des selbstbewussten Individuums, gegründet auf Privateigentum, Gewaltenteilung sowie einem notfalls revolutionierendem Widerstandsrecht. Hierzu studiert werden: ausgewählte Kapitel des Leviathan zum Übergang des Menschen aus dem Naturzustand in den Staat, zur Notwendigkeit des Primats staatlicher Souveränität vor kirchlichem Suprematieanspruch sowie zu HOBBES’ furiosem Feldzug gegen schädliche Einflüsse irrlichternder „Afterphilosophen“ und verzerrende Interpretationen der Hl. Schrift. Komplementär und komparativ wird LOCKES wirkmächtige Zweite Abhandlung über die Regierung in den Blick genommen. Diese Lektüre verspricht prinzipielle Einsichten in Herrschaftskonstitution durch die analoge Betrachtung von Familie und Staat und, den die westliche Welt bis heute bestimmenden ökonomischen Zusammenhang von Arbeit und Besitz, der, LOCKE zufolge, sowohl die natürliche wie die Freiheit des Menschen in Gesellschaft gewährleisten kann. Hinweise:
Die hier relevanten Textabschnitte werden zu Semesterbeginn als Textsammlung im Kopierladen, Finkenstrasse, zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt. Etwaige Schwierigkeiten beim Studium politiktheoretischer Primärtexte sollten durch einen geringen Umfang (circa zwanzig Seiten) der je vorzubereitenden Textabschnitte kompensiert werden.
Leistungsnachweise können infolge regelmäßiger und aktiver Teilnahme sowie einer den üblichen Standards genügenden Hausarbeit erworben werden.

Termin: Do 16:00 – 18:00
Ort: LK 062

WINTERSEMESTER 2007/08

PFLICHT UND NEIGUNGZUR POLITISCHEN ANTHROPOLOGIE IMMANUEL KANTS

Zentraler Gegenstand dieses Seminars ist das Wesen und Werden des Menschen in der normativen Perspektive Kants, der sich diesbezüglich der Freilegung dessen widmete, „was der Mensch als frei handelndes Wesen aus sich selber macht oder machen kann oder soll.“ Die Grundlage besteht in der Erfassung eines geschichtsphilosophischen Rahmens (MUTMASSLICHER ANFANG DER MENSCHENGESCHICHTE bis DAS ENDE ALLER DINGE). Anschließend wird der Mensch in Gesellschaft und Geschichte thematisiert werden (IDEE ZU EINER ALLGEMEINEN GESCHICHTE IN WELTBÜRGERLICHER ABSICHT und WAS IST AUFKLÄRUNG?). Schließlich werden einige punktuelle Exkurse in die ethische Elementar-, resp. Tugendlehre unternommen. Der Erkenntnis, daß dem Menschen außer dem „guten“ auch das „böse Prinzip“ innewohne, korrespondiert etwa die Konstruktion des „Bewußtseins eines inneren Gerichtshofes im Menschen“ (ÜBER DAS RADIKAL BÖSE IM MENSCHEN und DIE PFLICHT DES MENSCHEN GEGEN SICH SELBST, BLOSS ALS EINEM MORALISCHEM WESEN)
Die methodische Struktur dieses Lektüreseminars, die Textauslegung und –interpretation, setzt die Bereitschaft zu mehrfachem Textstudium voraus.
Die hier relevanten Schriften werden zu Semesterbeginn als Textsammlung samt detailliertem Seminarverlaufsplan im Kopierladen (Finkenstrasse) zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt.
LEISTUNGSNACHWEIS: Hausarbeit
BEGINN: 18. Oktober 2007
Termin: Do., 14 – 16 h, c.t.
Ort: LK 061
LITERATUR:
Kant, Immanuel: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Kant, Immanuel: Das Ende aller Dinge
Kant, Immanuel: Die Pflicht des Menschen gegen sich selbst, bloß als einem moralischen Wesen
Kant, Immanuel: Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht
Kant, Immanuel: Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte
Kant, Immanuel: Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem guten: oder über das radikal Böse in der menschlichen Natur

SOMMERSEMESTER 2007

EINFÜHRUNG IN LUHMANNS SYSTEMTHEORIE

„Kommunikation“, „Komplexitätsreduktion“, „Kontingenz“, „Anschlußkommunikation“, „Autopoiesis“, „Beobachtung“, „Beobachtung 1., 2., (…) Ordnung“, „Evolution“, „Selektion“, „System“, „Systemtheorie“, „Selbst- und Fremdreferenz“, „Macht“, „Codierung“ usf.

Auch diejenigen Begriffe, die nicht nur der Fachsprache Luhmanns zuzurechnen sind, werden in systemtheoretischem Bezug ihrer konventionellen Semantik enthoben.
Inhalt und Ziel dieses Einführungsseminars wird das grundlegende Verständnis der Luhmannschen Diktion sowie die Vermittlung der vor allem sozio-analytischen Bedeutung der Systemtheorie Luhmanns sein. Diese soll anhand der Untersuchung der Funktionsweisen ausgewählter sog. (sozialer) Teil- oder Subsysteme wie z.B.: „Recht“, „Politik“, „Religion“, „Wissenschaft“, „Wirtschaft“ aber auch „Massenmedien“ gezeigt werden.
Ausgewählte Textpassagen aus den Lehrbüchern von Berghaus und Gripp-Hagelstange sowie Kapitel aus Luhmanns Werken selbst sind gleichermaßen Gegenstand des Proseminars und werden samt detailliertem Seminarverlaufsplan bei Semesterbeginn im Kopierladen (Finkenstrasse) als Textsammlung zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt.
Leistungsnachweis: Referat/Hausarbeit
Termine: donnerstags, 16:00 – 18:00 c.t. Uhr, Raum LF 053
Erste Veranstaltung: 12. April 2007
Literatur:
Berghaus, Margot, Luhmann leicht gemacht. Eine Einführung in die Systemtheorie, 2. Aufl.. Köln/Weimar/Wien 2004
Gripp-Hagelstange, Helga, Niklas Luhmann. Eine erkenntnistheoretische Einführung. München 1995
Luhmann, Niklas, Die Politik der Gesellschaft. Frankfurt am Main 2000
Luhmann, Niklas, Ökologische Kommunikation. Kann die moderne Gesellschaft sich auf ökologische Gefährdungen einstellen? 4. Aufl.. Wiesbaden 2004

WINTERSEMESTER 2006/07

PLATOS „POLITEIA“ – VORAUSSETZUNGEN, ENSTEHUNG UND WESEN DER GERECHTEN POLIS

Gegenstand dieser Einführungsveranstaltung ist das „wirkungsgeschichtlich bedeutendste Werk der politischen Philosophie des Abendlandes“. Im Anschluß an die Erörterung der konventionellen Vorstellungen über Gerechtigkeit, soll die Entwicklung der sokratisch-platonischen Gerechtigkeitsbestimmung nachvollzogen werden (Voraussetzungen). Zu dieser zählt vor allem die Betrachtung der Gerechtigkeit im Großen und im Kleinen (Analogie von Polis und Individuum). Entsprechend wird einerseits die Genese (Entstehung) und die (gerechte) soziale Gliederung der Polis analysiert. Zum anderen wird die Lehre von den Seelenteilen und den kardinalen Tugenden (Wesen) in den Blick genommen.
Die in einem Seminarverlaufsplan ausgewiesenen Textabschnitte sind zur je nächsten Sitzung von den Seminarteilnehmern vorzubereiten.
Leistungsnachweis: Kurzreferat und Hausarbeit (Grundstudium, ISS, Politikwissenschaften, Politische Theorie/Ideengeschichte)
Termine: donnerstags, 16:00 – 18:00 Uhr, Raum LE 120
Teilnahmelimit: max. 35 Teilnehmer
Die relevanten Textabschnitte werden in einem ‚Reader’ zusammengestellt. Falls Sie sich ein eigenes Exemplar der Politeia zulegen möchten, wählen Sie für diese Veranstaltung bitte ausschließlich die oben angegebene Ausgabe in der Übersetzung von Apelt!