Moderation von Entwicklungswerkstätten und Unterstützung von Publikationen im Rahmen des BMBF-Projektes „Lernen vor Ort“ des Kreises Recklinghausen

„Lernen vor Ort“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei dem ausgewählte Kreise und Kommunen ein ganzheitliches und kohärentes Management für das Lernen im Lebenslauf entwickeln und umsetzen sollen. Das Programm ist Teil der Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung, mit der Maßnahmen gebündelt werden sollen „mit dem Ziel, das deutsche Aus- und Weiterbildungssystem in Qualität und Wirkungsbreite zu verbessern und somit zur Sicherung von Wachstum und Fachkräftenachwuchs beizutragen.“ (Förderaufruf Lernen vor Ort)
Die zentrale Philosophie des Programms besteht nicht allein in der Netzwerkbildung, sondern vor allem in der Struktur dieser zu bildenden Netzwerke. Das Management erfolgt ausschließlich durch den Kreis und seine Städte. Der Kreis soll künftig zentraler Akteur im Management der Bildungslandschaft werden und diese Aufgabe nicht mehr an Dritte delegieren. Zentrale Ziele sind:
• Bildung soll auf allen Ebenen Kernaufgabe des Kreises Recklinghausen und der Städte werden.
• Das „Schubladendenken“ soll aufhören. Die Schranken zwischen den Teilsystemen von Bildung (Kindertagesstätten, Schulen, Ausbildung, Weiterbildung etc) sollen beseitigt werden.
• Alle 10 Kommunen des Kreises sollen das Projekt aktiv vorantreiben.

Im Rahmen des Projektes des Kreises Recklinghausen sind drei Entwicklungswerkstätten gegründet worden, zum Bildungsmonitoring, zur Bildungsberatung und zu den Bildungsübergängen. Das RISP ist damit beauftragt, Moderations- und Publikationsfunktionen wahrzunehmen, auch in der zweiten Förderphase bis August 2014.

Der Bildungsbericht Kreis Recklinghausen 2011 ist im Rahmen des Projektes ‘Lernen vor Ort’ des Kreises Recklinghausen unter Mitwirkung des RISP erschienen.


Laufzeit:
Januar 2010 bis August 2014

Links

Projektbearbeitung

Projektmitarbeiter/innen



Dr. Hans Uske

E-Mail: hans.uske@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 36303-31


Auftraggeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)