Klimzug-Dynaklim: Politik, Planung und Verwaltung

Die SVP erweitert ihre Forschungsaktivitäten im Politikfeld Umweltschutz und bringt dabei erneut ihre Kompetenzen in der Politikfeldanalyse und Verwaltungswissenschaft ein.

Im Mittelpunkt des DynAKlim-Vorhabens stehen die möglichen Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf die Verfügbarkeit und Nutzung des Wassers in der Region Emscher-Lippe und die damit verbundenen Folgewirkungen auf Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt. Mit dem Aufbau eines langfristig tragfähigen regionalen Netzwerks und einem regionsumfassenden Roadmap-Prozess unterstützt DynAKlim die Projektregion bei der Entwicklung zu einem pro-aktiv handelnden, zukunftsfähigen Ballungsraum mit einer wesentlich verbesserten Anpassungs- und Innovationsfähigkeit.

Die SVP erweitert ihre Forschungsaktivitäten im Politikfeld Umweltschutz und bringt dabei erneut ihre Kompetenzen in der Politikfeldanalyse und Verwaltungswissenschaft ein.

Im Rahmen des Programms „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten (KLIMZUG)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt das auf fünf Jahre (2009-2014) angelegte Vorhaben gemeinsam mit Akteuren aus der Region die Basis und wichtige Bausteine für eine zukünftige pro-aktive und antizipative Anpassung der Region Emscher-Lippe an die Auswirkungen des Klimawandels. Das RISP und die SVP arbeiten hier in einem Konsortium von 13 Projektpartnern, die breit interdisziplinär aufgestellt sind. Die Koordination des Konsortiums liegt beim FIW (Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen).
Im Mittelpunkt des DynAKlim-Vorhabens stehen die möglichen Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf die Verfügbarkeit und Nutzung des Wassers in der Region Emscher-Lippe und die damit verbundenen Folgewirkungen auf Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt. Mit dem Aufbau eines langfristig tragfähigen regionalen Netzwerks und einem regionsumfassenden Roadmap-Prozess unterstützt DynAKlim die Projektregion bei der Entwicklung zu einem pro-aktiv handelnden, zukunftsfähigen Ballungsraum mit einer wesentlich verbesserten Anpassungs- und Innovationsfähigkeit.

Mit der Erarbeitung und nachhaltigen Umsetzung der Roadmap 2020 „Regionale Klimaadaptation“ erhält die Region den Orientierungsrahmen für eine zukünftigen regionalen Adaptationsstrategie, der bisher isolierte Einzelthemen bündelt, Ziele und Maßnahmen der regionalen Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft programmatisch und strategisch koordiniert, Prioritäten mit bedeutenden Akteuren festlegt und diese zeitlich strukturiert. In die Roadmap-Arbeit des Netzwerks werden kontinuierlich die Erfahrungen und Arbeitsergebnisse aus den fünf thematischen Plattformen des Projekts eingebracht.

Die Plattform bzw. der Themenschwerpunkt „Politik, Planung und Verwaltung“ wird in enger Zusammenarbeit mit den Entscheidungs- und Verantwortungsträgern der Kommunen, mit den Institutionen auf regionaler Ebene und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren konkrete Wege für eine verbesserte regionale Governance und ein wirksames Anpassungsmanagement entwickeln und umsetzen. Für das Teilziel Politik, Planung und Verwaltung ist das RISP der ergebnisverantwortliche Projektpartner. (Leitung: Dipl.soz.wiss Joachim Liesenfeld; Prof. Dr. Dieter Grunow); von der SVP ist Herr Keivandarian an dem Projekt beteiligt.

Das Teilvorhaben des RISP zielt auf die Verbesserung der politischen und administrativen Adaptationsfähigkeit der Region Emscher-Lippe. Es wird Möglichkeiten analysieren und Instrumente entwickeln, mit denen der von DynAKlim einzuleitende Paradigmenwechsel auf der Ebene der Politik, Planung und Verwaltung im allgemeinen und auf der Ebene des regionalen Wassermanagements im besonderen vollzogen werden kann. Die Forschungsarbeiten haben zunächst mit einer Bestandsaufnahme von Implementationsstrukturen und Programmen zur adaptiven Klimafolgenpolitik zu ersten Teilergebnissen geführt. Für den Spätsommer 2012 ist – nach der ersten Welle einer repräsentativen BürgerInnenbefragung in der Region im Frühjahr 2010 – nun die zweite Befragungswelle in Vorbereitung.


Laufzeit:
August 2009 bis Dezember 2014

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Projektbearbeitung

Projektleitung



Prof. em. Dr. Dieter Grunow

E-Mail: dieter.grunow@uni-due.de
Tel: +49 (0)203 28099-0

Dipl. soz. wiss. Joachim Liesenfeld

E-Mail: joachim.liesenfeld@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 28099-14



Auftraggeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)