Förderung von Interkultureller Kompetenz in der Altenpflegeausbildung

In dem Projekt sollen begleitend zur dreijährigen Altenpflegeausbildung Konzepte entwickelt und erprobt werden, die

1. den zukunftssicheren Beruf des Altenpflegers / der Altenpflegerin stärker für Migrantinnen und Migranten öffnen;

2. die Inhalte der Altenpflegeausbildung auch an der wachsenden Kundengruppe der älteren Migranten / Migrantinnen ausrichtet und damit einer gesellschaftlichen Ausgrenzung entgegenwirkt;

3. Rassismus in seinen vielfältigen Formen, so wie ihn die künftigen Pfleger/innen in ihrer Praxis und in ihren Teams erleben (und praktizieren) zum Gegenstand der Ausbildung machen.

Diese drei Gesichtspunkte sind miteinander verknüpft. Das Projekt bezieht uns daher auf die Grundidee des EU-Programms XENOS, nämlich Arbeitsmarktpolitik und Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu verbinden.

In dem Projekt sollen begleitend zur dreijährigen Altenpflegeausbildung Konzepte entwickelt und erprobt werden, die

1. den zukunftssicheren Beruf des Altenpflegers / der Altenpflegerin stärker für Migrantinnen und Migranten öffnen;

2. die Inhalte der Altenpflegeausbildung auch an der wachsenden Kundengruppe der älteren Migranten / Migrantinnen ausrichtet und damit einer gesellschaftlichen Ausgrenzung entgegenwirkt;

3. Rassismus in seinen vielfältigen Formen, so wie ihn die künftigen Pfleger/innen in ihrer Praxis und in ihren Teams erleben (und praktizieren) zum Gegenstand der Ausbildung machen.

Diese drei Gesichtspunkte sind miteinander verknüpft. Das Projekt bezieht uns daher auf die Grundidee des EU-Programms XENOS, nämlich Arbeitsmarktpolitik und Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu verbinden.

Ziele sind:

· Wir wollen benachteiligten Jugendlichen durch Ausbildung in einen zukunftsfähigen Beruf die Chance geben, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

· Wir wollen den Gedanken der interkulturellen Öffnung schon in der Ausbildung stärken, indem wir Lehrmaterialien zur kulturkompetenten Pflege in die Ausbildung integrieren.

· Wir wollen schon im Vorfeld rassistisch motivierte Konflikte in multikulturellen Pflegeteams in der Ausbildung zum Gegenstand machen, und damit eine bessere Vorbereitung auf die Praxis gewährleisten.

Geplant sind auf Grundlage der bestehenden dreijährigen Altenpflegeausbildung begleitende Maßnahmen. Diese Integration in die Regelausbildung gewährleistet die Nachhaltigkeit des Vorhabens. Der Modellkurs ist aus Migrantinnen / Migranten und Einheimischen zusammengesetzt sein. In diesem Kurs werden unter anderem:

· bereits entwickelte Module zur kulturkompetenten Pflege in die Ausbildung integriert;

· neue Module zum Thema Demenz bei Menschen mit Migrationshintergrund werden entwickelt:

· es wird erarbeit, wie das Problem des Rassismus in Pflegeteams und im Pflegealltag zum Gegenstand des Unterrichts gemacht werden kann;

· durch eine gezielte sozialpädagogische Betreuung sollen Motivation und Lernbereitschaft gefördert werden

Das Projekt hat im März 2003 begonnen und dauert zwanzig Monate. Es ist so konzipiert, dass es parallel zur 1. Hälfte der Altenpflegeausbildung verläuft. (18 Monate) Die zweite Hälfte ist dann stärker prüfungsorientiert und für unsere Ziele weniger geeignet. Die restlichen 2 Monate dienen der Dokumentation und dem Transfer.

Akteure sind:

· Das Berufsfortbildungswerk des DGB: Das bfw führt die Ausbildung durch, ist für die sozialpädagogischen Betreuung zuständig und hat die Projektleitung inne.

· Das Rhein-Ruhr-Institut (RISP) an der Uni Duisburg (Projektgruppe Logistik und Dienstleistung) Das RISP ist für wissenschaftliche Begleitung, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation zuständig.

· Kooperationspartner

Das Projekt wird unterstützt durch einen Verbund von Kooperationspartnern aus Pflegediensten, Migrantenorganisationen, Fachverbänden, wissenschaftlichen Einrichtungen und kommunalen Stellen.


Laufzeit:
März 2003 bis Februar 2007

Projektbearbeitung

Projektleitung



Dr. Hans Uske

E-Mail: hans.uske@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 36303-31



Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)Europäischen Sozialfonds (ESF)