Entwicklung von Frauenfacharbeit - EFA

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer deutlichen Zunahme des Fachkräftemangels sind Unternehmen heute darauf angewiesen, Alternativen zur Deckung und Besetzung von Facharbeiterstellen zu erwägen. Eine bislang wenig in Betracht gezogene Möglichkeit ist die Besetzung von Facharbeiterstellen mit Frauen, die bereits im Unternehmen beschäftigt sind. Hier setzt das Projekt an: Geringfügig qualifizierte Arbeitnehmerinnen sollen die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden, z. B. zur Facharbeiterin und somit ihre (qualifizierte) Beschäftigung im Unternehmen erhalten. Damit wird ein Beitrag geleistet, dass gerade auch gering qualifizierte, beschäftigte Frauen gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen bekommen wie männliche Beschäftigte.

Das Projekt zielt ab auf die Erhöhung der Erwerbstätigkeit von Frauen und auf die Verbesserung von Chancengleichheit.
Handlungsbedarf ist auf verschiedenen Ebenen erforderlich:
1. In Unternehmen müssen Bedingungen dafür geschaffen werden, dass gering qualifizierte Frauen oder Frauen auf Einfacharbeitsplätzen zu Facharbeiterinnen qualifiziert werden können.
2. Frauen müssen davon überzeugt werden, dass sich die Qualifikation für sie lohnt und die gesteckten Lernziele für sie erreichbar sind.
3. Unternehmen müssen davon überzeugt werden, dass eine auf die Qualifizierung von an- und ungelernten Frauen abgestimmte Personalentwicklung im Zuge des demografischen Wandels eine sinnvolle Investition darstellt und nicht zuletzt zu einem Kompetenzgewinn führt.
4. Es werden Modelle benötigt, wie ein solcher Personalentwicklungsprozess in Gang gesetzt, erfolgreich durchgeführt und langfristig im Unternehmen verankert werden kann. Zu einem solchen Modell gehören auch betriebsstrukturelle Veränderungen im einzelnen Unternehmen mit besonderem Blick auf beschäftigte Frauen und solche, die z. B. Familie und Beruf besser vereinbaren wollen.
5. Entwickelte Betriebsmodelle können zu einer breiteren Verankerung der Qualifizierungsidee von gering qualifizierten Frauen in der Wirtschaft beitragen; sie müssen daher in andere Unternehmen transferiert werden. Entwickelte und erprobte Modelle werden öffentlichkeitswirksam kommuniziert.

Dieser Herausforderung nimmt sich das Projekt „EFA – Entwicklung von Frauenfacharbeit“ an, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen der Aktion „Gleichste!!en – Bundesinitiative für Frauen in der Wirtschaft“ gefördert wird.

Projektflyer

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekthomepage.

Flyer Aschlussveranstaltung 11. Juni 2013


Laufzeit:
Juli 2010 bis Juni 2013

Kooperationspartner |

Projektbearbeitung

Projektleitung



Dr. Ute Pascher-Kirsch

E-Mail: ute.pascher-kirsch@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 36303-32

Dr. Hans Uske

E-Mail: hans.uske@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 36303-31


Projektmitarbeiter/innen



M.A. Ursula Kreft

E-Mail: ursula.kreft@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 39342959

Alexandra Schmitz

E-Mail: alexandra.schmitz@risp-duisburg.de
Tel: +49 (0)203 3630330

Elke Stolpe

E-Mail: elke.stolpe@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 3630330

Dipl. Verwaltungswissenschaftlerin Gabriele Thiesbrummel

E-Mail: gabriele.thiesbrummel@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 36303-30


Auftraggeber

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)Europäischen Sozialfonds (ESF)