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PROSPECT – Strategische Ausrichtung regionalisierter Arbeitsmarktpolitik in der Region Duisburg
Auf Grundlage der Prospect-Methode werden in Duisburg positive Effekte für die regionale Arbeitsmarktpolitik erzielt. Unternehmen werden i.R. des Projektes befragt, welche Unterstützungs­leistungen im Zusammenhang mit der Beschäftigung für Sie in der Region durch Dritte von Bedeutung sind oder sein könnten.

Hierbei handelt es sich um Themen wie Personalbeschaffung, erforderliche Qualifikationen, Aus-, Fort- und Weiterbildung, öffentliche Leistungen wie z.B. Eingliederungshilfen oder Beratung im Zusammenhang mit Fragen der Unternehmensmodernisierung wie z.B. neuen Märkten oder Arbeitszeiten. Durch die Auswertung werden anderen Beteiligten der Arbeitsmarktpolitik wie der Bundesagentur für Arbeit, städtischen Ämtern, Kammern und Verbänden, Gewerkschaften, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen u.a.m. wichtige Hinweise für die Ausrichtung ihrer Aktivitäten gegeben. Z.T. können auch unmittelbare Unterstützungsleistungen erbracht bzw. vermittelt werden.

Die Region Duisburg verbindet die Prospect-Methode, deren Umsetzung von der EU und dem Wirtschafts- und Arbeitsministerium des Landes gefördert wird, mit ihrem Impulsprogramm, in dem Branchen und Kompetenzfelder ausgewiesen sind, in denen Duisburg wirtschaftlich und beschäftigungspolitisch stark bleiben bzw. noch stärker werden will. Hierauf bezogen ist Prospect von uns in sechs Branchen und Kompetenzfeldern durchgeführt worden:

  • Logistik (2003) Bericht als PDF
  • Informationstechnologien (IT) und Medien (2003) Bericht als PDF
  • Unternehmensbezogene Dienstleistungen (2004) Bericht als PDF
  • Material- und Werkstofftechnologien (/2004) Bericht als PDF
  • Einzelhandel (2005) Bericht als PDF
  • Gesundheitsdienstleistungen (2005) Bericht als PDF

Die Prospect-Berichte zu den Projekten der Jahre 2003 und 2005 liegen vor. Die Prospect-Methode verlangt ein methodisch strenges Vorgehen mit folgenden Prozessschritten:

  • Telefonbefragung (z.T. mehr als 300 Unternehmen pro Branche über ein Call-Center)
  • Expertengespräche
  • Betriebsinterviews (zwischen 15 und 60 Gespräche pro Branche)
  • Dokumentation und Auswertung
  • Erarbeitung von Branchenanalysen (Berichte s.o.)
  • Arbeitsmarktpolitische Handlungsempfehlungen

Laufzeit:
März 2003 bis Dezember 2005

Kooperationspartner |

Projektbearbeitung

Projektleitung



Dipl. soz. wiss. Joachim Liesenfeld

E-Mail: joachim.liesenfeld@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 28099-14



Auftraggeber